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Carl von Skal
Ausbildung und Training von Polo-Ponys
POLO, das „königliche Spiel“, wie es auch genannt wird, zählt heute zu den elegantesten Sportarten weltweit. Es erfordert, wie so bald kein zweiter Sport, zum einen vom Spieler eine rasche Entschlussfähigkeit sowie reiterliches Können und zudem eine hervorragende Wendigkeit der Pferde.
Die Dressur des Polopferdes erfordert daher außerordentliche Sorgfalt und Sachkenntnis. Das Pferd ist ein lebendes Wesen, dessen Fähigkeiten nur von einem verständnisvollen Reiter, der auch auf seine Psyche eingeht und zu ihm in einer innerlichen engen Beziehung steht, entwickelt werden können.
Freiherr von Skal, einer der damals bekanntesten Reiter in der k.u.k.-Armee, hatte sich sehr intensiv damit beschäftigt, die jahrhundertalten Erfahrungen und Grundsätze der Campagnereiterei bei der Dressur von Polopferden erfolgreich zur Anwendung zu bringen. Aus jeder Seite seines Buches, in dem die Ergebnisse seiner Arbeit niedergelegt sind, spricht ein Reiter, dessen Erfahrungen in harter Arbeit, mit großer Mühe und vielleicht mit manch herben Enttäuschungen im Sattel erworben wurden.
Baron Skal´s Buch bringt – in leicht verständlicher Art – eine logisch aufgebaute Anleitung, die es auch einem weniger erfahrenen Reiter ermöglicht, sein Pferd selbst und ohne fremde Hilfe bis zu einem hohen Grad der Vollendung zu bringen. Aber auch der erfahrene Polospieler wird in diesem Buch viele praktische Tipps, Anregungen und Erläuterungen finden, welche er umsetzen kann und die ihn in die Lage versetzen, sich in vielen Fällen bei der Dressur oder Re-Dressur seiner Pferde selbst zu behelfen.
Möge das interessante Buch, dessen zahlreiche künstlerische Illustrationen aus der Meisterhand Ludwig Kochs stammen, dazu beitragen, die Freude am Polo-Sport und die Liebe eines jeden Reiters zu seinem Pferd zu vertiefen. Nachdruck der Ausgabe von 1930.
ISBN 978-3-941551-05-3 |
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Heinrich Hasperg
POLOHeinrich Hasperg gelingt es in seinem 1907 erschienenen Buch „POLO“, in sehr persönlichen Schilderungen, einen umfassenden Gesamtüberblick über sämtliche Aspekte dieser eleganten Mannschaftssportart zu geben. Hierbei spannt er geschickt den Bogen von den Anfängen im alten Persien über die Anleitungen zum Polospiel selbst, nebst entsprechendem Regelwerk, der Wahl und dem Training des Ponys, Kosten und Zubehör. Auch streut er Hinweise auf den vorzüglichen Wert des Polospiels für die Armee und die damaligen Kolonien ein. Einen allumfassenden Überblick gibt Hasperg zudem auch über die zur damaligen Zeit namhaften Zuchtstätten der Poloponys oder humorvolle Beschreibungen und Anregungen bspw. zu indischen Gymkhanas „denn nichts zieht die Damenwelt mehr an, als ein gut organisiertes Gymkhana…“. Heinrich Hasperg (1870 – 1934) gilt als der Vater des deutschen Polosports. Wie kein anderer hat er sich für die Verbreitung dieser faszinierenden Sportart zu Pferde in Deutschland verdient gemacht. Schon 1898 gründet „Heini“ Hasperg zusammen mit Freunden den ersten deutschen Polo-Club in seiner Heimatstadt Hamburg. Erst 50 Jahre zuvor hatten Offiziere aus dem Vereinigten Königreich in Indien dieses elegante Spiel der asiatischen Reitervölker übernommen und nach Europa eingeführt. 1908 wird das Polospiel erstmals olympische Disziplin. Dieses Kompendium des Polosports, das damals erste in Deutschland, erscheint als neu editierter Nachdruck der Erstausgabe aus dem Jahr 1907 mit 44 Fotos. Es wurde erweitert um ein Vorwort von Hans-Albrecht Freiherr v. Maltzahn, Präsident des Deutschen Poloverbandes. Gebundene Ausgabe mit Schutzumschlag
ISBN 978-3-941551-02-2 160 Seiten, € 29,95
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